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Forschungsprofil

Die Professur für Wirtschaftspädagogik beschäftigt sich in praxis- und gestaltungsorientierten Forschungsprojekten mit Herausforderungen der Organisations-, Kompetenz- und Personalentwicklung in Unternehmen, Weiterbildungseinrichtungen und berufsbildenden Schulen.
Folgende Forschungsschwerpunkte werden dabei aktuell in den Fokus genommen:

Dieser Forschungsbereich beschäftigt sich mit Kompetenzanforderungen, Führung und neuen Formen der Aus- und Weiterbildung vor dem Hintergrund einer zunehmenden digitalen Vernetzung aber auch gesellschaftlichen und unternehmerischen Herausforderungen, wie insbesondere Migration/Flucht, veränderten Arbeitsbedingungen/-vorstellungen und Fragen der Work-Life-Balance.

Ziel der Forschungsaktivitäten ist die Gestaltung einer erfolgreichen individuellen, selbstgesteuerten potenzialorientierten Kompetenzentwicklung über die gesamte Lebensspanne, die es dem Einzelnen aber auch den Bildungseinrichtungen und Unternehmen ermöglicht, die mit den Veränderungen verbundenen Übergangs- und Bewältigungsprozesse erfolgreich zu meistern. Dazu werden auch neue Schlüsselkompetenzen für die Arbeits- und Lebenswelt von Morgen, wie beispielsweise Resilienz und Kreativität, in den Mittelpunkt genommen.

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Kimmelmann, N. & Thiele, J. P. (2017). Das Projekt InRegio – Berufliche Integration und Entrepreneurship Education internationaler Studierender in der Region fördern. Kölner Zeitschrift für Wirtschaftspädagogik, 61, S. 63-81.
  • Kimmelmann, N. & Vormwald, S. (2016). Threats through Facebook – A project with students in a German vocational school to foster “Facebook competence”. International Journal of Innovation in Education, Volume 3, Nos. 2/3, S. 145-155.
  • Kimmelmann, N. (2013). Career in Open Source? Relevant Competencies for Successful Open Source Developers. it – Information Technology, 55 (5), 10/2013, 204-2011, online: http://www.degruyter.com/view/j/itit.2013.55.issue-5/itit.2013.1009/itit.2013.1009.xml?format=INT

In diesem Forschungsbereich geht es um die Untersuchung sowie Unterstützung von Sprache und Kommunikation in der beruflichen Bildung und Arbeitswelt, auch vor dem Hintergrund der beruflichen Integration geflüchteter Jugendlicher oder zugewanderter Arbeitskräfte. Ziel ist es, Konzepte einer integrierten Förderung von Fach- und Sprachkompetenzen für Ausbildung und Beruf in beruflichen Schulen, Ausbildungseinrichtungen, aber auch direkt am Arbeitsplatz oder in beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen forschungsbasiert zu implementieren und hierfür Lehrkräfte, Ausbildungspersonal und Dozenten zu qualifizieren.

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Kimmelmann, N. & Peitz, N.-M. (2018): Professional German Language Competences – Demands and Strategies of Promotion in Training Preparation Modules. In: Moreno Herrera, Lázaro / Teräs, Marianne; Gougoulakis, Petros: Emergent issues in Vocational Education & Training. Voices from cross-national research. Stockholm, S. 208–235.
  • Kimmelmann, N. (2018). Sprache als Schlüssel zur beruflichen Integration?! Herausforderungen, Good Practice und Professionalisierungskonzepte im Kontext von Zuwanderung, Gastherausgeberschaft, Zeitschrift: SpriB, Sprache im Beruf. Kommunikation in der Aus- und Weiterbildung – Forschung und Praxis, 1, 2018/2, Franz Steiner Verlag.
  • Kimmelmann, N. & Brummel, N.-M (2017). Handreichung: Integrative Sprachförderung für neu zugewanderte Jugendliche am Berufskolleg. Cevet. Paderborn.
  • Kimmelmann, N. (2017). Integrated content and language learning as a new challenge of vocational training. Experiences from public funded qualification programs in the health care sector in Germany. Revista Española de Educación Comparada. núm. 29 (enero-junio 2017), pp. 76-94.
  • Kimmelmann, N. & Seyfarth, M. (2017). Aufgaben in Fachkunde- und Arbeitsbüchern der beruflichen Bildung – Herausforderungen für die Entwicklung berufsbezogener sprachlich-kommunikativer Kompetenz. In: Ch. Efing & K.-H. Kiefer (Hrsg.): Sprachbezogene Curricula und Aufgaben in der beruflichen Bildung. Aktuelle Konzepte und Forschungsergebnisse. Reihe: Wissen – Kompetenz – Text. Herausgegeben von Ch. Efing / B. Hufeisen / N. Janich. Peter Lang Verlag. S. 217-238.
  • Kimmelmann, N. (2017). Soll ich jetzt auch noch Deutschlehrkraft sein? Möglichkeiten einer Professionalisierung von pädagogischen Fachkräften für einen sprachsensiblen Übergang Schule – Beruf. In: A. Daase, U. Ohm & M. Mertens (Hrsg.): Interkulturelle und sprachliche Bildung im mehrsprachigen Übergang Schule-Beruf. Waxmann Verlag: Münster. S. 59-78.
  • Siemon, J.; Ziegler, B.; Kimmelmann, N. & Tenberg, R. (2016). Beruf und Sprache. Anforderungen, Kompetenzen und Förderung, Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik – Beihefte (ZBW-B). Band 28. Stuttgart: Franz Steiner Verlag.
  • Siemon, J., Kimmelmann, N. & Ziegler, B. (2016). Sprache in der beruflichen Bildung. Bedeutung, Forschungsstand und Desiderata, Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (ZBW), Beiheft 28, S. 7-34.
  • Kimmelmann, N. (2015). Sprachliche Diversität meistern – Sprachkompetenzen im Rahmen der Lehrerausbildung fördern. Erfahrungen aus einem Sprachlernpatenprogramm im Rahmen der Hochschullehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In: B. Hoyer (Hrsg.). Migration und Gender. Bildungschancen durch Diversity-Kompetenz, S. 155-170. Budrich Verlag.
  • Kimmelmann, N. & Berg, W. (2013). Wie viel Deutsch darf‘s sein? Das Projekt „Deutsch am Arbeitsplatz“. In: U. Faßhauer, B. Fürstenau & E. Wuttke (Hrsg.): Jahrbuch der berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung 2013 (S. 87-98). Schriftenreihe der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der DGfE. Budrich Verlag: Opladen.

Der Forschungsbereich setzt sich mit menschlicher Vielfalt in (berufsbildenden) Lernkontexten unter verschiedenen Perspektiven und Forschungsansätzen auseinander: Diversity Management, Cultural Studies sowie Inklusion.

Gemeinsam ist den Forschungsaktivitäten eine potenzialorientierte Sichtweise auf „Vielfalt“, die reale Chancengleichheit in Ausbildung und Beruf für Alle verfolgt. Hierzu werden theoretische Forschungsarbeiten zur (Weiter-)Entwicklung der Ansätze, aber auch konzeptionelle Forschungsaktivitäten zur Umsetzung in beruflichen Schulen, Unternehmen und Weiterbildungsträgern vorangetrieben.

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Kimmelmann, N. & Peitz, N.-M. (2018). „Sprache ist das Werkzeug der Inklusion“. Befunde aus der forschungsbasierten Entwicklungsarbeit in ausbildungsvorbereitenden Bildungsgängen in NRW, Sprache im Beruf 1, 2018/2, Franz Steiner Verlag, S. 153-174.
  • Peitz, N.-M. / Kimmelmann, N. (2018): Sprache als Ticket in das Ausbildungssystem? Die inklusive Gestaltung von Qualifizierungsbausteinen aus sprachlicher Perspektive. In: P. Frehe-Halliwell & H.-H. Kremer (Hrsg.), Anschlüsse eröffnen, Entwicklungen ermöglichen, Qualifizierungsbausteine inklusiv in einer dualisierten Ausbildungsvorbereitung, Reflexionen und Ergebnisse aus dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt QBi, Wirtschafts- und Berufspädagogische Texte, Band 1, EUSL-Verlag, Detmold, S. 45-76.
  • Kimmelmann, N. & Schropp, H. (2016). Standards für Interkulturelle Trainings an Schulen vor dem Hintergrund von Diversity Management. In: P. Genkova & T. Ringeisen (Hrsg.). Handbuch ‚Diversity Kompetenz’. Springer VS Verlag. S. 839-851.
  • Kimmelmann, N. & Lang, J. (2014). Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund und ihre Schwierigkeiten an der Universität. In: Jahrbuch der berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung 2014 (S. 135-146). Schriftenreihe der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der DGfE. Budrich Verlag: Opladen.
  • Kimmelmann, N. (2013). Zielgruppenorientierung Diversity an Übergängen der beruflichen Bildung. In A. Fischer & D. Frommberger (Hrsg.), Vielfalt an Übergängen in der beruflichen Bildung – zwölf Ansichten (Leuphana-Schriften zur Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Bd. 5, S. 11–30). Baltmannsweiler: Schneider Verl. Hohengehren.
  • Kimmelmann, N. (2010). Cultural Diversity als Herausforderung der beruflichen Bildung. Standards für die Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Professionals als Bestandteil von Diversity Management. Dissertation. Shaker Verlag: Aachen.
  • Kimmelmann, N. (2009). Berufliche Bildung in der Einwanderungsgesellschaft: Diversity als Herausforderung für Organisationen, Lehrkräfte und Ausbildende. Texte zur Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung: Bd. 2. Shaker Verlag: Aachen.

Der Forschungsbereich dokumentiert innovative Formen eigener Lehre aber auch einer forschungsbasierten Auseinandersetzung mit neuen didaktischen Ansätzen für die Lehrerbildung. Ziel ist es zudem eigene Forschungsergebnisse in die Lehrerbildung zu transferieren, um die polyvalente Ausbildung von Studierenden und Lehrkräften entsprechend der aktuellen Herausforderungen (mit-) zu gestalten.

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Kimmelmann, N. & Lang, J. (2019). Linkage within teacher education: cooperative learning of teachers and student teachers, European Journal of Teacher Education, 42:1, S. 52-64, DOI: 10.1080/02619768.2018.1547376
  • Kimmelmann, N. & Lang, J. (2014). Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund und ihre Schwierigkeiten an der Universität. In: Jahrbuch der berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung 2014 (S. 135-146). Schriftenreihe der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der DGfE. Budrich Verlag: Opladen.